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Wie alles begann.

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2020
Nach Monaten der Planung und Vorbereitung, die unter anderem die Gründung einer kenianischen NGO mit zwei lokalen Gründungsmitgliedern und die Anstellung eines kenianischen Projektmanagers umfasste, kann Start Somewhere im August 2019 mit dem Bau der Betonhohlstein-Manufaktur in Kibera starten. Es folgt die Anstellung des Teams vor Ort, deren Training in der Herstellung der Betonhohlsteine und der Anlauf der Produktion. Im November wird gemeinsam bereits eine erste Testwand vor der Manufaktur errichtet. Sowohl die lokalen Arbeiter aus der Manufaktur als auch lokale Handwerker aus Kibera hatten dabei die Gelegenheit, die Anwendung der neuen Baumethode zu erlernen. Die Manufaktur trägt inzwischen das Logo „Start Somewhere Kenya“ und den Slogan „Change From Inside“. Fast täglich kommen Menschen aus Kibera in die Manufaktur, um mehr über Start Somewhere und die neue Baumethode zu erfahren. Aktuell werden die Steine für den Bau der neuen Schule ab April 2020 in der Manufaktur von dem Team Start Somewhre Kenya hergestellt.

 

 

2019
Nach vier Jahren Entwicklung ist es endlich soweit. Start Somewhere kann das neue flexible, von Hand auf- und abbaubare, kostengünstige und brandsichere Bausystems für Gebäude in Slums der Öffentlichkeit präsentieren. Erklärtes Ziel ist es nun, bis 2020 eine Manufaktur zur Herstellung von Betonhohlsteinen und ein Schulgebäude als ersten Prototypen im Kibera Slum in Nairobi zu errichten. Als Teil des Förderprogramms „develoPPP.de“ wird dieses Projekt von der DEG aus öffentlichen Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) kofinanziert“.

Fester Bestandteil des gemeinnützigen Engagements von Start Somewhere ist die Finanzierung von zwei täglichen Mahlzeiten für 500 SchülerInnen der Global One Promary School in Kibera. Außerdem unterstützt Start Somewhere mit Spendengeldern das Oloo´s Children Centre bei Sanierungsmaßnahmen, Anschaffungen für die Schule und medizinischen Notfällen.


2017
Start Somewhere kann die PERI GmbH – eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Schalungs- und Gerüsttechnik – als Technologiepartner zur Entwicklung des Bausystems gewinnen. Aus diesem Grund entscheiden sich Oliver, Kristina und Silvia dazu, den gemeinnützigen Verein in eine gemeinnützige GmbH umzuwidmen, um die mildtätigen Zwecke und die wirtschaftlichen Belange unter einen Hut zu bringen. Gemeinsam mit einem professionellen Team aus Bauingenieuren und Materialwissenschaftlern soll im Rahmen eines Forschungsvertrags der Betonhohlstein bis zur Prototypenreife entwickelt und zum Patent eingereicht werden.

 

startsomewhere_team2015
Inzwischen ist aus dem Student Oliver von Malm ein Architektur-Masterabsolvent und aus der privaten Initiative „Start Somewhere“ ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit engagierten Mitgliedern geworden.

In seiner Masterarbeit hat Oliver ein neues Schulgebäude für den Kibera Slum entworfen, das gemeinsam mit den Slumbewohnern gebaut werden soll.
Dazu ist damals ein Fundraising Video entstanden: Link auf Vimeo

 

2011
Der Architekturstudent Oliver von Malm kommt auf einer Weltreise nach Kenia in den Kibera Slum bei Nairobi. Oliver trifft dort auf engagierte Lehrer, die im Slum zwei Schulen gegründet haben, um den Kindern eine Chance auf Bildung zu ermöglichen. Sie unterrichteten dort ohne Gehalt und arbeiteten zusätzlich nachts, um die Kinder in der Schule mit Essen versorgen zu können. Die meisten Familien in Kibera können sich nicht mehr als eine Mahlzeit am Tag leisten. Die Motivation dieser Menschen in einem von größter Armut geprägten Lebensumfeld gab Oliver den Anstoss irgendwo anzufangen: Die Initiative „Start Somewhere“ war geboren.
Durch zahlreiche private Spendenaktionen, persönlichen Einsatz vor Ort und die Zusammenarbeit mit weiteren Non-Profit Organisationen konnten seitdem die Bedingungen in den beiden Schulen maßgeblich verbessert werden. Dazu gehören ein tägliches Frühstück und Mittagessen, Uniformen und Schulausflüge sowie ein kleines Gehalt und Ausbildung für die Lehrer. Darüber hinaus konnten die Klassenräume ausgestattet und Lehrmaterialien bereitgestellt werden. Eine der Schulen, das Oloo´s Children Center musste seit 2011 immer wieder saniert und ausgebaut werden, wofür Start Somewhere die Kosten übernommen hat.