über uns


Wie alles begann.

 

2011
Der Architekturstudent Oliver von Malm kommt auf einer Weltreise nach Kenia in den Kibera Slum bei Nairobi. Oliver trifft in Kibera auf engagierte Lehrer, die im Slum zwei Schulen gegründet haben, um den Kindern eine Chance auf Bildung zu ermöglichen. Diese Lehrer unterrichteten dort ohne Gehalt und arbeiteten zusätzlich nachts, um die Kinder in der Schule mit Essen versorgen zu können. Die meisten Familien in Kibera können sich nicht mehr als eine Mahlzeit am Tag leisten. Die Motivation dieser Menschen in einem von größter Armut geprägten Lebensumfeld gab Oliver den Anstoss irgendwo anzufangen: Die Initiative „Start Somewhere“ war geboren.

 

 

 

Durch zahlreiche private Spendenaktionen in Innsbruck und München, persönlichen Einsatz vor Ort und die Zusammenarbeit mit zwei weiteren Non-Profit Organisationen konnten seitdem die Bedingungen in den beiden Schulen maßgeblich verbessert werden. Dazu gehören ein tägliches Frühstück und Mittagessen, Uniformen und Schulausflüge für die Schüler sowie ein kleines Gehalt und Ausbildung für die Lehrer. Darüber hinaus konnten die Klassenräume ausgestattet und Lehrmaterialien bereitgestellt werden. Eine der Schulen, das Oloo´s Children Center musste seit 2011 immer wieder saniert und ausgebaut werden, wofür Start Somewhere die Kosten übernommen hat.

 

startsomewhere_team2015
Inzwischen ist aus dem Student Oliver von Malm ein Architektur-Masterabsolvent und aus der Initiative
„Start Somewhere“ ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit engagierten Mitgliedern geworden.

In seiner Masterarbeit hat Oliver ein neues Schulgebäude für den Kibera Slum entworfen, das gemeinsam mit den Slumbewohnern gebaut werden soll. Weitere Informationen zum Schulprojekt unter >> schoolproject

 

 

 

2016
Start Somewhere geht eine Kooperation mit einem Partner aus der Industrie ein, der die Entwicklung des Bausystems finanziert. Aus diesem Grund haben sich Oliver, Kristina und Silvia dazu entschieden, den gemeinnützigen Verein in eine gemeinnützige GmbH umzuwidmen, um die mildtätigen Zwecke, gleichzeitig aber auch die wirtschaftlichen Belange unter einen Hut zu bringen. Das Entwicklungsteam setzt sich zusammen aus Start Somewhere, drei Bauingieuren, einem Materialwissenschaftler und einem Schreiner aus Innsbruck. Ziel ist nach wie vor der Bau der Schule in 2019. Die Schule mit angegliederter Manufaktur soll dann das erste Gebäude dieser Bauart sein.